Pressen

Drehdornpressen

Biegepressen

Werkstattpressen

Produktbeschreibung Pressen

Mit einer Presse lassen sich Press-, Biege- und Räumarbeiten durchführen, Letztere sind das, was der Volksmund unter “Pressen” versteht. Im Fachjargon heißt das “Räumen”, es bietet Vorteile, wenn Fräsen oder Drehwerkzeuge die nötigen Konturen nicht erzeugen können. Damit lassen sich geringe Maßtoleranzen bei hoher Oberflächengüte einhalten. Schraubenschlüssel, Nuten oder Zahnräder werden gern gepresst beziehungsweise geräumt.

Einsatz einer Presse

Eine Presse kann auch als relativ einfache Werkstattpresse größere Stückzahlen bearbeiten, denn auch komplizierte Profile sind in kürzester Zeit zu fertigen. Entscheidend für die Anwendungen, die beispielsweise mit einer Werkstattpresse durchgeführt werden können, sind die eingesetzten Räumnadeln. Diese gehören zu den teuersten Bauteilen einer jeden Presse, weshalb die Werkzeuge recht hochwertig sind. Dennoch kann von uns eine unkomplizierte Drehdornpresse schon sehr günstig angeboten werden. Es sind mit diesen Maschinen spanabhebend Innen- und Außenprofile herzustellen, darunter Innenvierkante und Innensechskante, die Keilnabenprofile nach der DIN 5461 bis 5465 sowie 5471 und 5472, ebenso nach DIN ISO 14. Viele produzierende Gewerbebetrieben nutzen die Maschinen für Zahnnabenprofile, darunter Innenverzahnungen nach den DIN 5480, 5482 ff., für Passfedernuten, Polygonprofile und Sonderprofile. Auch Lager, Buchsen, Spindeln und Stifte werden auf diese Weise hergestellt. Die gepressten beziehungsweise geräumten Profile verlaufen normalerweise parallel zur Achse einer Werkstückbohrung, jedoch bieten wir einige moderne, sehr hochwertige Maschinen für das Räumen mit Drall. Damit lassen sich Innenschrägverzahnungen herstellen, wie sie beispielsweise der Automobilbau benötigt. Die Maschinen können horizontal oder senkrecht angeordnet sein, die senkrechte Anordnung ist weitaus häufiger. Man unterscheidet bei den gängigen Pressverfahren das Innen- und Außenräumen sowie das relativ einfache Außenplanräumen für das Planieren von Trennflächen. Beim Schraubräumen wiederum sind die Zähne des eingesetzten Werkzeuges schraubenförmig angeordnet. Der Begriff des “Pressens” kommt vom Druckräumen, bei dem der Räumdorn in das Werkstück gedrückt wird. Dieses Verfahren eignet sich ausgezeichnet für Klein- und Mittelserien. Die eingesetzten Räumdorne und -nadeln bestehen aus sehr hochwertigen Materialien. Schneidwinkel und Spankammern entsprechen in ihren Abmessungen den Flächenlängen und der Spanbarkeit. Wichtig ist bei diesen Maschinen deren Kühlung, sie verbessert enorm die Haltbarkeit der Werkzeuge. Am häufigsten werden Innenprofile gepresst, die nötigen Kräfte können 100 – 200 kN betragen.

Einzelne Werkzeuge zum Pressen/Räumen

Als Beispiel darf unter anderem die Werkstattpresse DDP 3 dienen, eine Drehdornpresse mit maximaler Werkstückhöhe von 305 mm, die sich ideal für Werkstätten eignet. Reparaturbetriebe setzen sie bevorzugt ein, sie überzeugt bei vergleichsweise günstigem Preis durch ihre stabile Konstruktion des Grundkörpers aus hochwertigem Grauguss und ist zum Pressen von Lagern, Stiften, Buchsen und Spindeln geeignet, wird für Richt-, Biege- und Räumarbeiten eingesetzt und verfügt über eine Drehplatte, die in vier Positionen einzustellen ist. Eine variabel einstellbare Hebelstange und die Montagebohrungen für die Befestigung auf der Werkbank ergänzen die Ausstattung dieser Werkstattpresse. Unter den schweren Maschinen dieses Bereiches wäre beispielsweise die E-HLS 115 E-Line zu nennen, die als hydraulische Lochstanze Bleche, Flach- und U-Stahl stanzt und dabei eine Kraft von 115 Tonnen aufbringt. Entsprechend zeichnet sich diese Maschine durch eine sehr stabile und entsprechend schwere Schweißkonstruktion aus. Sie ist mit einer stufenlosen und zeitsparenden Hubeinstellung und einem Stempelhalter sowie einer Arbeitsbeleuchtung ausgestattet, den Bedienkomfort erhöht der C-Spanner. Ein noch größeres Modell ist die E-UWP 1.520-150 E-Line, die sogar 150 Tonnen Stanzkraft bei einer Arbeitsbreite von 1.520 mm mitbringt. Die Tischhöhe des Ober- und Untertisches mit seinen T-Nuten können sich die Bediener auf die gewünschte Höhe einrichten, auch der Druck ist stufenlos einstellbar. Diese Hochleistungs-Formpresse verfügt auf beiden Seiten über einen zusätzlichen Führungskolben.

Maschinen zum Scherschneiden

Das Scheren oder Scherschneiden zerteilt einen Werkstoff auf bekannte Weise, wobei im Bereich der Metallbearbeitung der Vorgang einer Norm - der DIN 8588 - unterliegt. Scheren ist eines der häufigsten Trennverfahren, die eingesetzten Maschinen - eine Profilstahlschere oder eine Tafelschere - richten sich in ihrer Bauart nach dem Material und dessen Dicke, aber auch nach der Relation zwischen Schneidspalt und Materialdicke. Hierbei geht man von 3 – 5 % beim offenen und 5 – 10 % beim geschlossenen Schnitt aus, beim Feinschneiden sind es nur 0,5 – 1 %. Für die Güte eines Scherschnittes spielen außerdem der Verschleißzustand der eingesetzten Schneidwerkzeuge, die Werkzeugführung, die Materialart und die Teilegeometrie eine Rolle. Es gibt das Aus-, Be-, Ein- und Abschneiden, das Lochen und das sogenannte Ausklinken, außerdem wird nach Offen- und Geschlossenschneiden, nach der Geometrie der Schneiden (Scher- oder Rollenschneidemesser) und nach Vollkantig-Schneiden oder Kreuzend-Schneiden unterschieden. Wir führen unter anderem die Profilstahlschere E-HPS 85 der E-Line, eine kombinierte hydraulische Profilstahlschere, die immerhin 85 Tonnen Stanzkraft und fünf Bearbeitungsstationen mitbringt. Diese Profilstahlschere dient zum Schneiden, Kerben, Ausklinken und Stanzen. Eine erwähnenswerte Tafelschere wäre beispielsweise die in der Industrie und im Handwerk gern eingesetzte E-TFS 1.270-2,0 aus der E-Line, diese Tafelschere eignet sich immerhin für eine Arbeitsbreite bis 1.270 mm und für Blechstärken von maximal 2,0 mm. Die Tafelschere zeichnet sich durch ihre sehr hochwertige Verarbeitung aus, sie verfügt für perfekte Schnittergebnisse über einen variablen Niederhalter.

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